Videokomprimierung wird oft als Kompromiss angesehen: Kleinere Dateien bedeuten schlechtere Qualität. Aber mit dem richtigen Ansatz können Sie die Dateigröße praktisch ohne sichtbaren Qualitätsverlust um 50–70 % reduzieren.
Was macht Videodateien groß?
Drei Faktoren bestimmen die Größe der Videodatei:
- Auflösung: 4K (3840×2160) hat viermal so viele Pixel wie 1080p
- Bitrate: Wie viele Daten werden pro Videosekunde verwendet?
- Bildrate: 60 fps verbraucht doppelt so viele Daten wie 30 fps
Das Geheimnis: Intelligente Bitratenreduzierung
Die meisten Videos werden mit viel höheren Bitraten als nötig aufgenommen. Eine Telefonaufzeichnung mit 50 Mbit/s kann bei 5 Mbit/s oft identisch aussehen, weil:
- Moderne Codecs (H.264, VP9) sind sehr effizient
- Das menschliche Auge kann kleine Qualitätsunterschiede nicht erkennen
- Telefonbildschirme sind klein – Unvollkommenheiten sind unsichtbar
Empfohlene Bitraten nach Auflösung
- 1080p (1920×1080): 5-8 Mbit/s
- 720p (1280×720): 2-5 Mbit/s
- 480p (854×480): 1-2 Mbit/s
- 360p (640×360): 0,5-1 Mbit/s
Probieren Sie diese Einstellungen mit unserem Kompressor aus
Die Bildrate ist wichtiger als Sie denken
Abfall von 60fps auf 30fps Hälften Ihre Dateigröße ohne Qualitätsverlust für die meisten Inhalte. Filme haben seit 100 Jahren 24 fps und sehen großartig aus.
Auflösung vs. Bitrate: Was sollte zuerst reduziert werden?
Immer reduzieren Bitrate zuerst, dann ggf. Auflösung. Ein 1080p-Video mit 2 Mbit/s sieht besser aus als ein 720p-Video mit 2 Mbit/s, da der Codec über mehr Pixel verfügt, mit denen er arbeiten kann.